Starkregenschutz

Starkregenschutz in Abenheim wird stetig verbessert

Der stellvertretende Ortsvorsteher Mirko Weigand setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit den Eigentümern und den Entsorgungs- und Baubetrieben der Stadt Worms und kann dabei auf die Unterstützung der Bürgermeisterin Stephanie Lohr zählen.

Weigand: Ständiger Austausch wichtig

„Der Schutz vor Starkregen ist seit Jahrzehnten eines der wichtigsten Themen in Abenheim“, sagt Weigand. Bereits der langjährige Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler habe sich in seiner Amtszeit um Schutzmaßnahmen gekümmert. Die Erfahrungen der letzten Starkregenereignisse, zuletzt 2018, aber auch der Blick in den Starkregenkarten der Stadt Worms zeigen die Brisanz des Themas auf. Für das Stadtgebiet von Worms liegen sogenannte Starkregenkarten vor. Darin sind Regenabflüsse an der Erdoberfläche bei einem definierten Regenereignis berechnet und grafisch dargestellt. „Und bei einem Blick auf die Abenheimer Karte wird schnell deutlich, wie gefährdet der Ort ist, insbesondere im Bereich der Rathausstraße, aber auch An der Rauthwiese sowie in der Klausenbergstraße“, berichtet Weigand, der nach über zehn Jahren im Ortsbeirat das Thema bestens kennt.

Auch Stephanie Lohr hatte sich als Ortsvorsteherin sehr für die Verbesserung der Situation eingesetzt und gleich nach Ihrer Wahl in 2019 einen Workshop mit den Experten der Stadtverwaltung und der Entsorgungs- und Baubetrieb (ebwo AöR) sowie den Bürgerinnen und Bürgern organisiert. Seitdem ist auch einiges passiert, so wurde das Regenrückhaltebecken in der Straße Am Klausenberg erweitert. Auf den Hinweis der Anwohner wurde ermöglicht, dass der Graben in der St. Urban-Straße besser für die Aufnahme von Wasser genutzt werden kann. Ebenso wurde ein weiterer Einlauf in der Welschgasse geschaffen. Zahlreiche Hausbesitzer wurden zum Eigenschutz von der ebwo beraten. In enger Abstimmung mit den landwirtschaftlichen Betrieben wurde der Wirtschaftsweg zwischen Abenheim und Osthofen an einer Tiefstelle verbreitert, damit sich bei Regen hier kein See mehr bildet. „Inzwischen achten auch die Winzerinnen und Winzer mit der Begrünung der Rebzeilen darauf, dass diese Wasser aufnehmen und bei Regen nicht ausschwemmen“, lobt Weigand. „All das ist das Ergebnis eines ständigen Austausches, zwischen Ortsvorsteher mit der Verwaltung sowie den Bürgerinnen und Bürgern.“

„Land bremst bei Umsetzung“

Weigand berichtet aber auch: „Leider bremsen die Genehmigungsbehörden des Landes dabei immer wieder die Umsetzung aus, wie aktuell bei der geplanten Maßnahme in der Klausbergstraße / Haagweg.“ Auch hier soll noch ein Einlaufbauwerk geschaffen werden, um insbesondere das Wasser der steil abfallenden K12 zwischen Osthofen und Abenheim aufzunehmen. „Hier werden wir im Ortsbeirat dranbleiben und weiter regelmäßig nachfassen“, sagt Mirko Weigand, der sich derzeit schon als stellvertretender Ortsvorsteher um die Belange von Abenheim kümmert.
Aber es sind auch noch weitere Maßnahmen geplant, um Auffangmaßnahmen für Regen zu schaffen. „Hier sind wir aber immer auf die Bereitschaft der Eigentümer der Flächen angewiesen“, sagt Stephanie Lohr, die Bürgermeisterin der Stadt Worms, zu deren Ressort auch die Entsorgungs- und Baubetriebe zählen.
Mirko Weigand fasst zusammen: „Am Ende geht Starkregenschutz nur mit den Grundstückseigentümern und wenn alle an einem Strang ziehen.“

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