Abenheimer räumen auf beim Dreck-Weg-Tag

Gruppenfoto der Helfer

Viele helfende Hände, mit Abstand, aber auch viel Müll. Abenheimer sammeln Müll entlang der Feld- und Radwege und der Waschbach. Abenheimer Ortsvorsteherin Stephanie Lohr und die CDU organisieren ersten Dreck-Weg-Tag in Abenheim in der Corona Zeit.

Der achtlos weggeworfene Müll in den Weinbergen und entlang der Feld- und Wanderwege ist ein Dauerärgernis in Abenheim, nicht erst seit Corona.

Den schon traditionellen Dreck-Weg-Tag, der immer im Frühjahr von der Ortsverwaltung mit Unterstützung der CDU organisiert wird, haben die Abenheimer im vergangenen Jahr wegen Corona abgesagt. „Im vergangenen März war die Situation noch neu und wir wussten nicht, wie wir mit der neuen Situation umgehen sollen“, berichtet Mirko Weigand. Der CDU-Ortsverbandsvorsitzende kümmert sich mit seinen CDU-Mitstreitern traditionell um die Verpflegung für die Helferinnen und Helfer. „Nach einem Jahr Pandemie und bei den aktuellen Infektionszahlen, haben wir es uns nun zugetraut, zu einem Corona konformen „Dreck-Weg-Tag“ aufzurufen,“ so Weigand weiter. Zu Zweit oder innerhalb eines Hausstandes lautete in diesem Jahr die Bitte der Ortsvorsteherin an die rund 25 Abenheimerinnen und Abenheimer, die sich zum Müllsammeln am Samstagmorgen bei der Ortsverwaltung angemeldet hatten. Auch die Jäger und Winzer hatten sich an der Aktion beteiligt und allerhand Müll aus den Gebüschen an den Wegen rund um Abenheim gesammelt. „Vom Kronkorken bis zur Wohnungstür haben wir alles gefunden“, es ist immer wieder erstaunlich, was die Leute alles in die Gemarkung werfen, so Lohr.

Auch wenn die Suppe und der Kuchen zur Belohnung an die Helferinnen und Helfer ausfallen musste, hat sich der Einsatz dennoch für die Abenheimer gelohnt. Auf Nachfrage von Stephanie Lohr und ihrem Ortsvorsteherkollegen Björn Krämer aus Rheindürkheim, hat der ebwo ein Preisgeld von 1 Euro pro Kilogramm gesammelten Müll für einen guten Zweck ausgelobt. „Das ist zusätzliche Motivation, die hoffentlich viele Vororte und Menschen in den kommenden Wochen motiviert, der Vermüllung der Landschaft entgegenzutreten.“, freut sich Lohr über diesen Beitrag.
„Dennoch ist der viele Müll frustrierend. Es gibt Abenheimer, bei denen der Müllbeutel schon zur Grundausstattung beim täglichen Spaziergang gehört. Nahe wöchentlich geben wir Meldung an die Entsorgungsbetriebe über Autoreifen, Elektrogeräte oder auch Bauschutt weiter“, so Lohr.
Aus diesem Grund, wird der Müll in der Gemarkung auch ein Thema in der digitalen Ortsbeirats-sitzung am kommenden Mittwoch um 19.00 Uhr sein. „Wir wollen an die Ursache ran und beraten, was wir tun können, damit die Leute endlich aufhören, ihren Müll achtlos wegzuwerfen,“ berichtet Stephanie Lohr.
Allen Abenheimer*innen, die am Samstag für eine saubere Abenheimer Gemarkung aktiv waren, ein herzliches Dankeschön für den tatkräftigen Einsatz und das Engagement.

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